Frischekick für die Winterzeit

In der Nacht auf Sonntag werden die Uhren wieder eine Stunde zurückgestellt. So weit so gut: Wir können länger schlafen, was für unseren Körper natürlich leichter zu verdauen ist als die Umstellung auf Sommerzeit, wo uns eine Stunde gestohlen wird. Winterzeit bedeutet aber auch, dass es früher dunkel wird. Und das wiederum kann sich auf unsere Psyche auswirken.

Dr. Iris Kröber, Badeärztin in Bad Schmiedeberg, rät deshalb zu einem Frischekick am Morgen mit kalten Güssen. Das belebt Körper, Geist und Seele. Die Anwendungen lassen sich leicht durchführen, indem der Duschkopf abgeschraubt wird. Begonnen wird zudem immer auf der rechten Körperseite. Und die Haut wird danach nicht abgetrocknet, sondern nur leicht abgetupft.

Ein wahres Schönheitsmittel ist der kalte Gesichtsguss: Er beruhigt das Herz und strafft die Haut. Der Wasserstrahl wird dabei von der rechten Schläfe über die Stirn auf die linke Seite geführt, dann rechts und links drei Mal hoch und runter und zuletzt ebenfalls drei Mal in einem Kreis über das ganze Gesicht.

Unter der Dusche empfiehlt zudem Kröber den kalten Knieguss, der die Durchblutung fördert, vitalisiert und gegen zu hohen Blutdruck hilft. Vom Fußrücken her wird das Wasser auf der Außenseite der Wade bis übers Knie geführt. Dort warten Sie kurz, bis Sie das Kältegefühl spüren und anschließend lassen Sie das Wasser auf der Innenseite wieder zum Fuß fließen. Links verfahren Sie genauso. Das mag zu Beginn etwas Überwindung kosten, aber Sebastian Kneipp soll der Anwendung gar einen gewissen Suchtfaktor zugeschrieben haben. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt habe, sehne man sich richtiggehend danach.

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